Themenabend mit Vereinsvorstände

Aktuelle Situation, Lösungsvorschläge, Unterstützungsmöglichkeiten

Vorstände oder deren Vertreter von Vereinen wie TSR, Rotes Kreuz, FC 06 Rodalben, SV 53 Rodalben, 1. FCK-Fanclub, Gesangsverein Männerquartett, TC Rodalben, Verkehrsverein, Volkshochschule und Imkerverein sind der Einladung der CDU Rodalben gefolgt und haben sich im Wahlcafé getroffen, um die aktuelle Situation zu besprechen und Lösungsvorschläge für die Probleme und Anliegen zu entwickeln. Diana Matheis CDU Ortsvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin begrüßte die zahlreichen Vorstände und führte in das Thema ein. Hubert Hubele und Dieter Ballbach, CDU-Ortsbeauftragte für Vereine, moderierten das Thema. Alle Vereine leiden unter Mitgliederschwund, Überalterung, immer weniger aktive Mitglieder,... Dennoch ist eine große Motivation vorhanden sich ehrenamtlich zu engagieren. Dazu sollten die Vereine auch mehr zusammen arbeiten aber auch die Verwaltung sollte optimal die ehrenamtlichen Vertreter unterstützen. Schnell kam man auf das wichtigste Fest für Rodalben. Das Grünesputsche Fest hat sich über die Jahre nachteilig im Laufe der Zeit verändert. Zusätzliche behördliche Auflagen, Kosten für Security und letztendlich die Vermarktung über einen professionellen Vermarkter haben das traditionelle Fest zur Förderung der Dorfgemeinschaft zu einem Tiefpunkt für die Vereine geführt. Die Beteiligung am Grünesputsche Fest hat für die Vereine ein hohes finanzielles Risiko. Lieber führen die Vereine eigene Feste durch, ohne das Risiko erstmal die hohen Standmieten erwirtschaften zu müssen. Es wurde vorgeschlagen die Beteiligung für gerade die einheimischen Vereine wieder lukrativ zu gestalten. Auch am Sonntag sollte das Fest wieder stattfinden, weil dort auch gerade Familien und Vereine sich zum Essen treffen. Als Ergänzung, auch im Hinblick auf den steigenden Tourismus, kann man in Zukunft auch über kleinere Themenabende wie z. Bsp. „Nacht der Gastronomen oder Vereine“ mit interessanten Aktionen wie Serenade, Nachtwanderung,... nachdenken. Keine XXL-Veranstaltung, sondern einige Vereine schließen sich zusammen und bieten ein kleines aber feines Angebot. So könnte Musik mit einem kulinarischem Angebot und vereinsspezifischen Aktionen zu einem interessanten Angebot zusammen gefasst werden. Um die gemeinsamen Aktionen der Vereine zu planen und abzustimmen sollten wieder Vereinsbesprechungen (Vereinsring) angedacht werden um diese zu koordinieren. Hier wäre es wichtig zumindest einmal im Jahr den Plan für das kommende Jahr abzustimmen. Die Vereinsvorstände arbeiten auf ehrenamtlicher Basis, sind meist berufstätig und opfern Ihre Freizeit. Leider sind zahlreiche unterschiedliche Kontaktpartner bei Anträgen zu bemühen und dies bei eng begrenzten Öffnungszeiten in der Verwaltung. Hier wurde ein zentraler Vereinskoordinator als zentraler Ansprechpartner gefordert, um das Ehrenamt so effizient wie möglich von Seiten der Verwaltung zu unterstützen. Hier ist in den letzten Jahren wichtiger Kontakt zwischen Vereinen und Verwaltung verloren gegangen, den es wieder aufzubauen gilt. Oft sind Aktionen für Rodalber und Touristen nicht bekannt. Die Touristinfo ist außerhalb der üblichen Laufwege und die Öffnungszeiten treffen nicht den Bedarf. Ferner gibt es auch keinen vollständigen Plan aller Aktivitäten über alle Vereine, Lokale, Gaststätten, kulturellem Angebot,... Daher wurde gefordert die Touristinfo in die Stadtmitte zu verlegen, die Öffnungszeiten an den Tourismus am Wochenende anzupassen und einenTerminkalender zu erstellen. Die CDU hat die Vorschläge aufgenommen und wird diese in Anträgen formulieren und in den Stadtrat und Ausschüssen einbringen, um die Förderung der Vereine als wichtigen Anker der Dorfgemeinschaft wieder in den Vordergrund zu bringen. Die CDU dankt den Teilnehmern der Diskussionsrunde für die konstruktiven Vorschläge und zahlreichen Hinweise zur Lage der Vereine.

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